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volume 3
februar 2001

Erinnerungen an Radio Nordsee International

 





  Herausgegeben von Hans Knot
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  Die Offshorestation "Radio Nordsee International" (RNI) nahm im Januar 1970 den Sendebetrieb in deutscher und englischer Sprache von ihrem Schiff, der MEBO II, auf. Im September 1970 wurden die Aussendungen wieder beendet. Nach wenigen Monaten jedoch, im Februar 1971, kam die Station bis Ende August 1974 mit niederländischen und englischen Programmen wieder in den Äther zurück. Die Station meldete sich in diesem Zeitraum unter den Bezeichnungen Radio Noordzee und Radio Northsea International. In die Reihe "Erinnerungen an Radio Nordsee International" verfolgen wir die Geschehnisse um die Seesender.

German 1. Ein Besuch auf der MEBO II. Mit einem lebhaften Interesse an den Abenteuern der sogenannten "Piratensender" verfolgte Hans Knot in den 70er Jahren ständig die Geschehnissen rundum Radio Nordsee International und hielt diese in seinen Tagebüchern fest. Im nachfolgenden Fragment beschreibt Hans Knot seinen Besuch vom 21. Februar 1971 an das Sendeschiff MEBO II.
German 2. Die Musik auf RNI. Die DJs von RNI konnten persönlich auf die Musikauswahl Einfluß nehmen und taten dies auch. Besonders die holländischen Moderatoren machten Radio Noordzee zum Radio-Trendsetter. Hans Knot machte damals Notizen über die besondere Musikauswahl beim niederländischen und beim internationalen Dienst von Radio Nordsee.
German 3. Eindringlinge auf der MEBO II. Vor dem Veronica-Coup hatte es bereits zwei andere Versuche gegeben, die MEBO II auf hoher See aufzubringen. Der erste Versuch war von Manders und Heerema am dem 29. August 1970 unternommen worden. Am 19. September 1970, versuchte Mario Welman das Schiff zu stehlen. Hier die ganze Geschichte ...
German 4. Über Regeln und Vorschriften. Zwischen Februar 1971 und August 1974 mußte jeder neue Disk-Jockey bei Radio Nordsee International einen Vertrag unterzeichnen, in dem eine Anzahl strenger Verhaltensregeln formuliert war. Diese Regeln werden in der vorliegenden Folge der RNI-Erinnerungen aufgeführt.
German 5. Erste Sendungen von der MEBO II. In diesem fünften Teil der Serie über die Geschichte von Radio Nordsee International führt uns Hans Knot zurück in die Frühzeit des Senders. Was wußten beispielsweise die niederländischen Zeitungen von den ersten Programmen des Veronica-Konkurrenten zu vermelden?
German 6. Der Abschied von Joost den Draayer. Im Februar 1972 machte Willem van Kooten — alias Joost den Draayer — bekannt, daß er Radio Nordsee verlassen würde. Diese Ankündigung sorgte für einiges Aufsehen bzw. für ziemlichen Wirbel. Dies vor allem wegen der Tatsache, daß er seine Zweifel über die Zukunftsmöglichkeiten der Seesender äußerte. Hans Knot holt diese Geschichte zurück in seinen RNI Erinnerungen.
German 7. Sag mir wo die Gulden sind ... In den 70er Jahren schickten viele Leute dem Radio-Nordsee-Stiftung Geld, damit sich dieser an Land um eine offizielle Lizenz bemühen konnte. Dieses Vorhaben wurde jedoch niemals umgesetzt, aber nicht eine einzige der 30.000 Personen, die der Radio-Nordsee-Stiftung beitraten, sah ihre Gulden jemals wieder. Wo sind sie geblieben?
German 13. Die Wagen in den Kampf. Einige britische Seesender verfügten schon in den 60er Jahren über einen eigenen Auto-Rennstall. Anfang der 70er Jahre fand dieses Phänomen auch an der niederländischen Seite der Nordsee seine Nachahmung, wo auch Radio Nordsee in diesem Sport aktiv war. Hans Knot sorgt für einen kurzen Rückblick.
German 14. Der beste Schreier der Nordsee. Der größte Schreihals der Nordsee war zweifellos Leo van der Goot. Er versorgte zu Beginn der 70er Jahre unter anderem das Programm "Driemaster" für den Niederländischen Service von Radio Nordsee. 1980 befragte Ton van Draanen ihn nach seinen Erfahrungen auf der MEBO II. Wir drucken dieses offenherzige Interview noch einmal in unserer Reihe Erinnerungen an RNI ab.
German 15. Der Sturm vom 22. November 1971. Die MEBO II, das Sendschiff von Radio Nordsee, war ein solides Schiff, aber einige Male stürmte es so hart auf der Nordsee und tobten die Wellen dermaßen, dass das Schiff doch in die Probleme kam. Ein Beispiel ist der Sturm der am 22 November 1971 das Schiff vom Anker schlug. Hans Knot faßt die Geschehnisse dieses Tages zusammen.
   
 
German Extra: Von der Galaxy zur MEBO I und von dort aus wieder zur MEBO II. Die ersten Pläne für den Seesender Radio Nordsee International wurden bereits Mitte des Jahres 1968 geschmiedet. Doch verstrichen noch beinahe 18 Monate bevor die Station on Air kam. Hans Knot nimmt den langen Anlauf von Radio Nordsee International an dieser Stelle ausführlich mit uns durch.
German Extra: "Spaß! Sie hatten einen irren Spaß daran". Ulf D. Posé gehörte als Pascal Posé zur Diskjockey-Crew des gescheiterten Seesender-Projekts Radio Nordsee. In 1970 arbeitete er dann unter dem Namen Hannibal tatsächlich bei der Offshore-Station RNI. Bis 1980 war er anschließend als Ullrich bei Radio Luxemburg beschäftigt und dann unter seinem eigenen Namen beim WDR. Auf dem Radiotag in Erkrath im September 2003 sprach Martin van der Ven mit ihm.
German Extra: Menschen und Maschinen von Radio Nordsee. Von Ende 1971 bis August 1974 arbeitete Pieter Damave als Techniker beim Seesender Radio Nordsee (RNI). Aus dieser Zeit erhielt er eine komplette Strecke Fotos. Sie zeigen Menschen und Maschinen in die Studios im Hofstede Oud-Bussum und auf dem Sendschiff, die MEBO II. Hier bewilligt er uns einen Blick in seinem Fotoalbum ...
   
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  Mehrere Tonmitschnitte von die RNI-Sendungen in 1970 findest man auf die Seite von Martin van der Ven: RNI: From 1970 to 2000
  2001 © Soundscapes